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Allergien

 

Endlich ist Frühling, aber leider fängt für viele Menschen jetzt das große Leiden an - Heuschnupfen!

 

 

 

 

 

 

 

Was ist eigentlich eine Allergie?

Eine Allergie ist eine übertriebene Reaktion des Immunsystems auf verschiedene Stoffe, die eigentlich harmlos sind.  Der Körper stuft diese Stoffe (meist Eiweiße) als fremd und gefährlich ein und es kommt zu einer Überreaktion, wie Entzündungen und Schwellungen der Schleimhäute.

Diese Überreaktion kann sich in den verschiedensten Symptomen äussern.

Meist beginnt es mit Fließschnupfen, geröteten, juckenden Augen bis zur Bindehautentzündung.

Daraus kann sich eine allergische Bronchitis und allergisches Asthma bilden bis hin zum anaphylaktischem Schock.

 

Hauptsächlich Pollen lösen Allergien aus, aber auch der Kot der Hausstaubmilbe und Tierhaare.

Es gibt aber auch Nahrungsmittel-Allergien ( hierzu folgt ein extra Artikel), die sich in vielen Krankheitsbildern äußern können.

 

Pollenallergie:

Die Pollenallergie zählt sicher zu den am häufigsten auftretenden Allergiearten. Vor allem Pflanzen, die Windbestäuber sind und daher große Mengen an Pollen in die Umgebung freisetzen, lösen eine Pollenallergie aus. Baum-, Gräser- und Kräuterpollen zählen zu dieser Gattung.

  • Baumpollen: Am aggressivsten sind Birkenpollen (Hauptblütezeit April) sowie die Frühblüher Hasel (Februar) und Erle (März). Sie verursachen bei 40 % der Pollenallergiker Beschwerden.
  • Gräser- und Roggenpollen: Etwa 80 % der Heuschnupfengeplagten reagieren auf Gräserpollen (Hauptblütezeit Juni, Juli).
  • Kräuterpollen: Sie fliegen im Spätsommer. Wichtigste Allergene sind Beifuss (Hauptblütezeit August)

 

Kreuzallergie:

Die Ähnlichkeit der Proteine in allergieauslösenden Pollen mit jenen Proteinen in bestimmten Nahrungsmitteln ist dafür verantwortlich, dass auch Lebensmittel für Pollenallergiker unverträglich sein können. In diesem Fall spricht man von einer pollenassoziierten Nahrungsmittelallergie, auch Kreuzallergie genannt.

Häufig tritt bei der Kreuzallergie ein so genanntes orales Allergiesyndrom auf, das sich durch Kribbeln und Juckreiz bis hin zu Schwellungen der Lippen sowie der Mund- und Rachenschleimhäute äussert. Seltener können auch Magen-Darm-Beschwerden, Hautreaktionen oder Kreislaufbeschwerden auftreten.

  • Birken-, Hasel- und Erlenallergiker: Für die Betroffenen dieser Allergie können u.U. Äpfel, Pfirsiche, Kirschen, Kiwis, Maracujas, Nüsse (vor allem Haselnüsse!), Mandeln, Karotten und Tomaten unverträglich sein.
  • Gräser- und Roggenallergiker: Diese Menschen reagieren eventuell auch auf Getreide, Erbsen, Bohnen, Linsen, Soja und Erdnüsse.
  • Beifussallergiker: Für sie können viele Kräuter und Gewürze problematisch sein. So reagieren diese Allergiker besonders häufig auf Oregano, Basilikum, Estragon, Muskatnuss, Weisser Pfeffer, Paprika und Kamille. Aber auch Sellerie, Karotten, Fenchel und Tomaten können zu Reaktionen führen.

(Quelle: Zentrum der Gesundheit)

 

 

 

 

Mögliche Ursachen von Allergien:

  • Umweltverschmutzung
  • Erbanlagen
  • Lebens- und Ernährungsweise
  • Ungleichgewicht der Darmflora, Leaky-Gut-Syndrom( löchriger Darm)
  • Psychische Belastung und Streß

Mit ganzheitlichen Maßnahmen kann man eine Linderung von Allergien bewirken, bis hin zur Beschwerdefreiheit. Ich habe festgestellt, dass fast alles mit der Darmgesundheit zusammenhängt

 

Hier ein kleiner Überblick ganzheitlicher Maßnahmen. Ausführlicheres bei mir in der ganzheitlichen Beratung!

 

  • Allergene, vor allem Nahrungsmittelallergene meiden.
  • Histaminarm ernähren
  • Darmsanierung und Darmreinigung durchführen, da sämtliche Allergien auf eine Überreaktion des Immunsystems zurückzuführen sind. 80 % des Immunsystems sind auf den Darmschleimhäuten und deshalb spielt der Darm eine sehr wichtige Rolle. Danach wird der Darm wieder aufgebaut!
  • Gesunde basische und vitalstoffreiche Ernährung
  • Entsäuerung
  • Verzicht auf Auszugsmehle, Kuhmilchprodukte und Fast Food
  • Unterstützung und Entgiftung der Leber
  • Sport und Entspannungsübungen (Yoga, autogenes Training, Meditation usw.)
  • optimale Versorgung mit naturbelassenen Vitaminen und Vitalstoffen
  • Pflanzliche Entzündungshemmer
  • Linderung mit Schüßlersalzen
  • Schwarzkümmelöl

 

 

 

 

 gesund-mit-sonja/Akademie der Naturheilkunde

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